2017 August 30

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Dr. Axel Friedrich: Die Mobilität der Zukunft? Nur mit Elektroantrieb!

von Barbara Boesmiller

Wie werden wir uns in 10, 20 oder 50 Jahren fortbewegen? In selbstfahrenden Elektroautos oder doch mit Verbrennungsmotoren? Diese Fragen stellen sich nicht erst seit dem Dieselskandal. Wir haben deshalb ein innovatives Solarauto getestet und unsere Mobilitätsexperten um Prognosen gebeten. Autofahren im Kollektiv – aber mit Verbrennungsmotor! Das sagt Dr. Helmut Becker, früher Chefvolkswirt bei BMW, jetzt Leiter des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation und Kolumnist bei n-tv.  Zu seiner Begründung geht es hier.  Ganz anders schaut die Prognose – oder Vision – von Dr. Axel Friedrich aus, Umweltexperte und langjähriger Abteilungsleiter „Umwelt und Verkehr“ beim Umweltbundesamt. 

Axel Friedrichs Thesen zur Mobilität der Zukunft:

Keine Zukunft ohne Verkehrswende

Die Klimaschutzvereinbarung von Paris erfordert die Verringerung der Treibhausgasemissionen des Verkehrsbereich bis 2050 um 100%. Das bedeutet, dass der Verkehrssektor eine völlige Neugestaltung benötigt. Nur mit Technik ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Wir brauchen eine Verkehrswende!

Elektroantrieb – zu Lande, zu Wasser und in der Luft 

Nach heutigem Kenntnisstand erfordert dies eine Elektrifizierung des Antriebs. Bei Pkw ist dies technisch schon weit fortgeschritten, beim Güterverkehr bedarf es einer massiven Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Beim Luftverkehr fehlen noch die Lösungen, ebenso im Schiffsverkehr.

In der Stadt mit dem Bus, dem Rad oder zu Fuß

Der Verkehr in den Städten muss umgestaltet werden. Der Raum muss den Menschen zurückgegeben werden. Das bedeutet erhebliche Ausdehnung des öffentlichen Verkehrs sowie eine Priorisierung des Rad- und Fußverkehrs. Die entscheidende Frage ist: Wem gehört der Platz in der Stadt? Den Autos oder den Menschen?

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