2021 Februar 08

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Marco von Münchhausen: So gelingt Konzentration im Homeoffice – 5 Tipps für einen gelungenen Arbeitstag

von Isabel Funke

Konzentrationstipps von ECON Redner Marco von Muenchhausen

Homeoffice ist Fluch und Segen zugleich. Sicher, es gibt Vorteile. Aber wer mit Partner und Kindern in einer Dreizimmerwohnung lebt oder alleinerziehend ist, findet oft nur schwer einen geeigneten Arbeitsplatz zwischen Küche und Schlafzimmer. Und wie soll man sich bitte konzentrieren, wenn die Kinder nach Hilfe bei den Hausaufgaben rufen?

Unser Redner Marco von Münchhausen hat für Sie 5 bewährte Tipps, mit denen Sie Ihre Konzentration aufrechterhalten können:

Lassen Sie Störungen außen vor – äußere und innere

Ob Büro oder Homeoffice – Konzentration entsteht unter zwei Voraussetzungen: eine klare Aufgabe und: keine Störungen! Schließen Sie wenigstens eine Zeitlang die äußeren (Kollegen via Email oder Zoom, Partner, Kinder) wie die inneren (Sorgen, Ängste, Tagträume) Störungen aus. Störungen von außen können Sie noch relativ einfach abblocken, wenn Sie einen geeigneten Arbeitsraum haben. Fehlt der eigene Raum, sollte es zumindest eine Ecke eines Raumes sein, in die Sie sich zurückziehen können und so auch optisch demonstrieren: Jetzt ist Arbeitszeit! Inneren Saboteuren begegnen Sie am besten mit einem Trick: Schreiben Sie auf, was Sie im Moment beschäftigt – und setzen Sie es „auf Wiedervorlage“. Zumindest für den Moment ist es dann erledigt und Sie können zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren.

Ordnen Sie Ihren Arbeitsplatz – und sich selbst

Ein aufgeräumter Schreibtisch hat einen großen Vorteil: Er bietet keine optischen Ablenkungen. Denn jeder Zettel, der herumliegt, ist ein potentieller Störenfried für Ihre Konzentration. Und auch Sie selbst sollten im geordneten Outfit an die Arbeit gehen: Der Weg vom Bett direkt an den Schreibtisch mag verlockend kurz sein. Aber der Kopf bekommt so nicht das richtige Startsignal für den konzentrierten Arbeitstag. Besser ist es, zumindest in casual business zu starten. 

Eine Frage der (richtigen) Haltung – Tisch und Stuhl

Die falsche Haltung ermüdet – nicht nur den Körper, auch den Geist. Die Investition in geeignetes Arbeitsgerät freut daher nicht nur den Rücken. Sie wirkt sich auch unmittelbar auf die Konzentrationsfähigkeit aus.  

„Ich arbeite jetzt!“

Das ist besonders wichtig, wenn Sie nicht allein im Homeoffice sitzen: Besprechen Sie mit den anderen Familienmitgliedern Ihre Arbeitszeiten, vereinbaren Sie, dass Sie in diesen Zeiten ungestört bleiben und danach dann für die anderen da sind – und halten Sie sich (wenn immer möglich) auch an diese Zeiten. So entlasten Sie die eigentliche Arbeitszeit von Störungen. Das wird nicht immer funktionieren, aber nach einer Einführungsphase möglicherweise immer besser.

Immer wieder abschalten – warum Pausen so wichtig sind

Dieser Aspekt wird oft unterschätzt: Konzentriertes Arbeiten ermüdet, wir werden nach und nach anfälliger für Fehler und Ablenkungen. Konzentration ist wie ein Muskel, der irgendwann „zumacht“. Wer nicht regeneriert, riskiert mentalen Muskelkater. Daher ist es so wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen, und zwar nicht erst, wenn wir die Erschöpfung spüren (dann ist der Muskelkater schon da), sondern präventiv. Im Allgemeinen ist die Leistungskurve nach 50 Minuten konzentrierter Arbeit soweit abgesunken, dass eine Pause von 5-10 Minuten lohnt. Und in dieser Pause sollten Sie völlig weg von der aktuellen Tätigkeit – ein kurzer Spaziergang ist optimal, ein bisschen Gymnastik am offenen Fenster auf jeden Fall besser als der fünfte Kaffee am Vormittag.

Sie möchten es genauer wissen und Ihre Mitarbeiter schulen? Buchen Sie bei uns Marco von Münchhausen für einen Vortrag zum Thema „Konzentration im Homeoffice“.

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