2013 Oktober 22

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Frank Lehmann über sinnliches Gold und die richtige Geldanlage bei niedrigen Zinsen

von Marion Gissing

Ein Thema, das Sparer bewegt: Wie sein Geld in einer Zeit der niedrigen Zinsen richtig anlegen? Die schleichende Enteignung macht besonders den sicherheitsorientierten Sparern zu schaffen. Denn die expansive Geldpolitik der internationalen Notenbanken führt dazu, dass aktuell bei zahlreichen Anlagen die Rendite unterhalb der Inflation liegt.

Über 200 Personen haben sich zur Kundenveranstaltung der Commerzbank zu dieser Thematik eingefunden. Unser Redner Frank Lehmann, langjähriger ARD-Börsenmoderator, ist als externer Kapitalmarkt-Experte bei der Diskussionsrunde dabei. Gewohnt schlagfertig argumentiert er, dass die Zeit des Festgelds und der Sparbücher vorbei ist, und bricht eine Lanze für die Investition in Aktien. In Deutschland gibt es eine sehr stabile Unternehmenslandschaft, so Frank Lehmann. Man solle aber nicht nur auf ein Unternehmen setzen, sondern breit streuen bei seiner Aktienanlage. Auch einen Blick auf die Emerging Markets und die USA empfiehlt ‚er.

Weiterhin spricht Frank Lehmann pointiert über die Politik von „Merkelchen“ (wie er sie nennt) und darüber, dass die Eurokrise seiner Meinung nach überwindbar sei. Es wird zwar noch etwas dauern bis wieder „Ruhe im Karton“ ist, aber Lehmann pro­g­nos­ti­zie­rt, dass die Krise schon zur Hälfte ausgestanden ist.

Abschließend gibt er noch einen Anlage-Tipp unabhängig von Aktien: Gold sei auch eine schöne und vor allem sinnliche Form der Geldanlage.

Wie immer hat Frank Lehmann es geschafft, mit seiner lockeren Art den Zuhörern das Thema Aktien näher zu bringen und sein Börsenwissen allgemein verständlich weiterzugeben. Und Frank Lehmann wäre nicht Frank Lehmann, wenn er nicht sogar bei diesem ernsten Thema für einige Lacher gesorgt hätte.

 

 

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