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Prof. Dr. Paul Nolte

Historiker

Themen: Politik

Tags: Deutschland, Soziales, USA

Paul Nolte ist einer der prominentesten Historiker in Deutschland. Der Experte für neuere Geschichte und Zeitgeschichte veröffentlicht regelmäßig Artikel und Essays zu aktuellen Fragen der politischen und sozialen Entwicklung vor allem in Deutschland und den USA.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde er 2004 mit seinem Buch “Generation Reform - Jenseits der blockierten Republik”. Verfasst zu einer Zeit, als Deutschland der „kranke Mann in Europa“ war, konstatierte Nolte bei den Deutschen eine weit verbreitete Angst vor dem Wandel, der er eine “Verantwortung zur Veränderung” gegenüberstellte.

Paul Nolte ist häufig bei Talkrunden und Interviews im Fernsehen und Rundfunk zu Gast. Was ihn neben großer Eloquenz und einem brillanten Stil auszeichnet, ist der optimistische Grundton, der sich durch seine Äußerungen zieht. Das macht ihn auch zu einem gefragten Redner bei Unternehmensveranstaltungen. Einen Live-Bericht über einen Vortrag unseres Redners Paul Nolte finden Sie auf unserem Blog.

In Düsseldorf, Baltimore und Bielefeld studierte Paul Nolte Geschichtswissenschaft und Soziologie. Nach seiner Promotion forschte er ein Jahr lang an der berühmten Harvard University. Zurück in Deutschland war er Assistent am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Bielefeld, wo er 1999 habilitierte.

Nach einer Gastprofessur an der Universität Göttingen wurde Paul Nolte 2001 Professor für Geschichte an der International University Bremen. Seit 2005 ist er Professor für Neuere Geschichte/Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin. Forschungsaufenthalte führten ihn u.a. nach Harvard, ans Wissenschaftskolleg zu Berlin, ans Historische Kolleg in München und zuletzt (2016-2017) ans St. Antony’s College der Universität of Oxford.

Paul Noltes Expertise ist auch in der Politik gefragt. Bundeskanzlerin Angela Merkel berief ihn 2006 in den “Rat für Innovation und Wachstum”, dem auch unser Redner Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger angehörte. 2008 holte ihn die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in die Sachverständigenkommission für den “Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung”. Paul Nolte engagiert sich zudem ehrenamtlich - seit 2009 ist der Pfarrerssohn Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin.

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2017 Mai 22

Paul Nolte analysiert den neuen Populismus

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Populismus ist kein neues Phänomen. Aber er hat in den letzten Jahren enormen Aufwind bekommen. Was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Prof. Dr. Paul Nolte in seinem Vortrag auf dem Verbandstag des VdW Bayern. Weiterlesen

Paul Nolte richtet sich bei den Themen und Titeln seiner Vorträge stets nach den Wünschen des Veranstalters. Aktuell liegt sein Schwerpunkt auf dem Themenkreis „Demokratie – Krise – Populismus“. Gerne spricht er auch zur Entwicklung politischer Parteien und zur Veränderung des Parteiensystems sowie zu Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung, vor allem mit einem Blick auf die Geschichte und Zukunft der Mittelschichten. Zu seinem Themenspektrum zählen auch die USA und die transatlantischen Beziehungen.

Paul Noltes Stärke liegt in der prägnanten Analyse gegenwärtiger Problemkonstellationen mit einer historischen Tiefendimension. In letzter Zeit sprach er zum Beispiel zu folgenden Themen:

  • Kapitalismus oder Kulturkrise – Woher kommt der neue Populismus?
  • Der Sozialstaat der Zukunft und seine Grenzen
  • Die Krise der Demokratie
  • Staatsaufgaben im 21. Jahrhundert
  • USA - Transatlantische Beziehungen

(Auswahl)

  • Die 101 wichtigsten Fragen: Demokratie, 2015
  • Hans-Ulrich Wehler: Historiker und Zeitgenosse, 2015
  • Transatlantische Ambivalenzen, 2014
  • Was ist Demokratie? Geschichte und Gegenwart, 2012
  • Riskante Moderne. Die Deutschen und der neue Kapitalismus, 2006
  • Generation Reform. Jenseits der blockierten Republik, 2004
  • Die Ordnung der deutschen Gesellschaft. Selbstentwurf und Selbstbeschreibung im 20. Jahrhundert, 2000
  • Nation und Gesellschaft in Deutschland, 1999
  • Zahlreiche Aufsätze und Essays in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften
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