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Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup

Wirtschaftswissenschaftler, ehem. Vorsitzender der Wirtschaftsweisen

Themen: Wirtschaft

Tags: Altersvorsorge, Arbeit, Demographie, Deutschland, Gesundheit, Soziales

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Bert Rürup ist seit Februar 2017 Chefökonom des Handelsblatts. In dieser Funktion verfasst er für die Zeitung wirtschaftswissenschaftliche Analysen und kommentiert gesamtwirtschaftliche Entwicklungen. Bereits seit Januar 2013 ist er dem Handelsblatt als Präsident des damals neu gegründeten Handelsblatt Research Institute verbunden.

Bert Rürup, Jahrgang 1943, studierte wirtschaftliche Staatswissenschaften an den Universitäten Hamburg und Köln und promovierte 1971 in Köln. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramts erhielt er 1975 einen Ruf auf den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Universität Essen. Im Februar 1976 bekam er einen Ruf auf den finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl der TU Darmstadt.

In seiner wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit befasste sich Bert Rürup u.a. mit staatswirtschaftlichen Planungsinstrumenten, mit den sozioökonomischen Konsequenzen des technischen Wandels, mit der Finanz- und Beschäftigungspolitik, der demographischen Entwicklung und den Pensions- und Rentenreformen sowie mit der Zukunft der Arbeit und der wirtschaftlichen Globalisierung. Gastprofessuren führten ihn 1991 bis 1993 an die TU Wien und die TH Leipzig. 1991 bis 1993 war er Gründungsdekan für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TH Leipzig sowie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Als einer der wichtigsten Politikberater in Deutschland hat Bert Rürup viel dazu beigetragen, unser Land zukunftsfähig zu machen. 1999 wurde er Mitglied der Rentenreformkommission des Bundesarbeitsministers Walter Riester. Im Jahr 2000 wurde er in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweise“) berufen, dessen Vorsitz er von März 2005 bis März 2009 innehatte. Von 2000 bis 2009 war Bert Rürup Vorsitzender des „Sozialbeirats für die Rentenversicherung. Zudem wurde er an die Spitze einer 26 Mitglieder umfassenden Expertenrunde („Rürup-Kommission“) berufen, die bis Herbst 2003 Vorschläge zur langfristigen Finanzierung von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung erarbeitete. Internationales Renommee gewann Rürup als Berater vieler Regierungen im In- und Ausland sowie der Europäischen Gemeinschaft.

Im Frühjahr 2009 wechselte Bert Rürup von der Wissenschaft in die Wirtschaft zum Finanzdienstleister AWD, für den er zunächst als Chefökonom und als Berater für die private und betriebliche Altersversorgung tätig war. Anfang 2010 gründete er zusammen mit Carsten Maschmeyer die Beratungsfirma MaschmeyerRürup AG, schied dort Ende 2012 aber wieder aus.

Als ausgewiesener Sozialexperte ist Bert Rürup häufig zu Gast in Talkshows. Er ist zudem ein gefragter Redner und Keynote Speaker, der Antworten auf die wichtigsten Reformfragen zur Sicherung unserer wirtschaftlichen Zukunft gibt.

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2014 September 30

Richard David Precht und Bert Rürup diskutieren: Verschläft Deutschland die Zukunft?

Disput \ Berlin! ist ein neues, interaktives Debatten-Format - am 01. Oktober streiten in Berlin acht prominente Meinungsführer über die Frage, ob Deutschland seine Zukunft verschläft. Mit dabei sind unsere Redner Richard David Precht und Bert Rürup. Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann schauen Sie sich das Ganze doch per Live-Stream an oder verfolgen - und gestalten - Sie die Debatte bei Twitter mit! Weiterlesen

  • Warum Deutschland eine glänzende Zukunft hat
  • Demographische Entwicklung
  • Rentenproblematik/Alterssicherung
  • Zukunft der Arbeit
  • Globalisierung
  • Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Probleme
  • Gesundheitswesen
  • Weitere Themen nach Vereinbarung
  • Fette Jahre. Warum Deutschland eine glänzende Zukunft hat, 2012 (zus. mit Dirk Heilmann)
  • Wirtschaftslexikon, 1995
  • Wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven der Bundesrepublik Deutschland, 1989
  • Sozioökonomische Konsequenzen des technischen Wandels, 1987
  • Strukturelle Aspekte eines Wertschöpfungsbeitrags, 1986
  • Finanzwissenschaft, 1985
  • Staatswissenschaftliche Planungsinstrumente, 1984
  • Ausländische Arbeitnehmer, 1973
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