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Oskar Lafontaine

Bundesfinanzminister a.D.

Themen: Politik, Wirtschaft

Tags: Europa, Finanzkrise, Globalisierung, Soziales

Oskar Lafontaine, Jahrgang 1943, tritt 1966 in die SPD ein. Ab 1976 ist er Oberbürgermeister von Saarbrücken, ab 1985 Ministerpräsident des Saarlands. Im März 1990 wird er von der SPD zum Kanzlerkandidaten für die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl nominiert. Nach der Wahlschlappe im Dezember 1990 verzichtet er auf den Fraktions- und Parteivorsitz und zieht sich ins Saarland zurück.

Im Bundestagswahlkampf 1994 gehört er mit Kanzlerkandidat Rudolf Scharping und Gerhard Schröder zur Führungstroika der SPD. Nach einer kämpferischen Rede auf dem SPD-Parteitag in Mannheim 1995 entreißt er Scharping den Parteivorsitz. Als Schröder im März 1998 die Niedersachsenwahl gewinnt, erklärt Lafontaine ihn zum Kanzlerkandidaten der SPD. Am 27. Oktober 1998 wird Lafontaine Finanzminister im Kabinett Schröder, am 11. März 1999 tritt er von allen politischen Ämtern überraschend zurück.

Sein politisches Comeback gelingt ihm 2005 bei den vorgezogenen Bundestagswahlen als Spitzenkandidat für Die Linke. Von 2007-2010 hatte er zusammen mit Lothar Bisky den Vorsitz dieser Partei inne. Im Februar 2010 legte er aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat als Bundestagsabgeordneter nieder.

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  • Wirtschaftspolitik und Wohlfahrtsstaat – ein Widerspruch in sich?
  • Europa im Wandel – Chance und Herausforderung
  • Internationale Finanzpolitik
  • Neoliberalismus und Globalisierung. Über die Herausforderung, die zusammenwachsende Welt demokratisch zu gestalten
  • Alternative Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Die Notwendigkeit einer demokratischen Neuordnung der Weltwirtschaft
  • Weitere Themen nach Vereinbarung

Mehr zu den Büchern von Oskar Lafontaine

  • Politik für alle, 2005
  • Die Wut wächst – Politik braucht Prinzipien, 2002
  • Das Herz schlägt links, 1999
  • Innovationen für Deutschland (zus. mit Gerhard Schröder), 1998
  • Keine Angst vor der Globalisierung. Wohlstand und Arbeit für alle (zus. mit Christa Müller), 1998
  • Deutsche Wahrheiten, 1990
  • Die Gesellschaft der Zukunft, 1988
  • Der andere Fortschritt, 1985
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