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Profilbild: Prof. Dr. Theodor Hänsch

Prof. Dr. Theodor Hänsch

Physik-Nobelpreisträger 2005

Themen: Innovation & Wissenschaft

Tags: Außergewöhnliches

Theodor Hänsch, Jahrgang 1941, gilt als einer der Pioniere auf dem Gebiet der optischen Physik und der Atomphysik. Seine Experimente im Bereich der Lasertechniken ermöglichen Messungen von bisher unbekannter Genauigkeit und tragen in hervorragender Weise dazu bei, Naturkonstanten zu messen und die physikalischen Grundgesetze kritisch zu überprüfen.

Er studierte Physik an der Universität Heidelberg und promovierte 1969 mit „summa cum laude“. Im Jahr darauf wechselte er an die Stanford University in den USA, wo er nach mehrjähriger Forschungs- und Lehrtätigkeit von 1975 bis 1986 als Professor für Physik arbeitete. Seit 1986 lehrt Theodor Hänsch als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist zudem Direktor am dortigen Max-Planck-Institut für Quantenoptik. Darüber hinaus übernahm er Lehrtätigkeiten an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland wie etwa an den Universitäten Kyoto und Florenz, an der Fudan University in Shanghai oder der Ecole Normale Superieure in Paris.

Theodor Hänsch ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Organisationen wie der American Physical Society, der Optical Society of America, der American Academy of Arts and Sciences und der Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie der Accademia Nazionale dei Lincei (Italien) und der Académie des Sciences (Frankreich). Als wissenschaftlicher Berater war und ist er für verschiedene Unternehmen tätig. Unter anderem berät er die Menlo Systems GmbH, zu deren Gründern er auch gehört.

2005 erhielt Theodor Hänsch für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen den Nobelpreis für Physik. Im gleichen Jahr wurden ihm zudem die Frederic Ives Medal der Optical Society of America sowie der Otto-Hahn-Preis verliehen. Im Jahr 2003 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Theodor Hänsch wurde 2008 in den traditionsreichen Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste aufgenommen, der 1842 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. gegründet wurde und dem höchstens je 40 Deutsche und Ausländer angehören können.

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