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Das zeichnet Prof. Dr. h. c. Achim Wambach, PhD aus:
- Einer der einflussreichsten und gefragtesten Ökonomen unseres Landes
- Mitglied des Deutschen Ethikrats und des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
- Brillanter Vortragsredner, der sein Publikum an alle wirtschaftspolitischen Fronten mitnimmt und Lösungsstrategien präsentiert
Er ist seit 2016 Präsident des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Professor für Volkswirtschaftslehre (VWL) an der Universität Mannheim: Achim Wambach. Für seine international anerkannten Forschungsleistungen auf den Gebieten des Marktdesigns und der Wettbewerbspolitik verlieh das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Wambach 2026 die Ehrendoktorwürde.
Analytischer Kopf mit interdisziplinärer Denke
Achim Wambach ist seit 2024 Mitglied des Deutschen Ethikrats. Zudem gehört er dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie an, dessen Vorsitz er von 2012 bis 2015 innehatte. Er war Mitglied (2014 bis 2020) und Vorsitzender (2016 bis 2020) der Monopolkommission.
Zudem hat er in vielen weiteren Gremien der Bundesregierung mitgearbeitet, wie in der Kommission „Wettbewerbsrecht 4.0“ des Bundeswirtschaftsministeriums, im Lenkungskreis der Nationalen Plattform Elektromobilität der Bundesregierung (2015 bis 2018) sowie im Wissenschaftlichen Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt (2017/18).
Achim Wambach – eine akademische Ausnahmekarriere
Achim Wambach promovierte an der Universität Oxford in Physik. Er erwarb einen Master of Science in Economics an der London School of Economics und schloss seine Habilitation in VWL an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Er wurde Professor für VWL an der Universität Erlangen-Nürnberg und übernahm die Position des Direktors des Instituts für Wirtschaftspolitik (iwp) an der Universität zu Köln. Für die Amtsdauer 2017/18 war er Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik. Zudem ist er seit 2022 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des etilab Lehrstuhls für Mittelstandsforschung der Universität Paris Mines.
Wambach plädiert für ein Update der Sozialen Marktwirtschaft
Achim Wambach ist viel beachteter wissenschaftlicher Publizist und Autor populärer Sachbücher. So zeigt er in „Klima muss sich lohnen", wie man Wirtschaft und Klimaschutz versöhnt. In „Digitaler Wohlstand für alle" demonstriert er, dass und wie ein Update der Sozialen Marktwirtschaft möglich ist.
Auch als Vortragsredner brilliert Wambach – und bietet vielschichtige Themen an. So nimmt er sein Publikum an sämtliche wirtschaftspolitischen Fronten mit und zeigt eindrucksvoll, wie die europäische und deutsche Wirtschaft widerstandsfähiger werden können.
Zudem lotet er das Spannungsfeld zwischen Industriepolitik und Sozialer Marktwirtschaft aus. Er demonstriert, welche Weichen Deutschland stellen muss, um langfristige wirtschaftliche Stärke, soziale Balance und ökologische Verantwortung zu vereinen. Dabei vermittelt er auch die Gesetze kluger Klimapolitik, die nicht nur gezielte Impulse für Forschung und Entwicklung geben, sondern auch in moderne Infrastruktur investieren und die Soziale Marktwirtschaft weiterentwickeln muss – hin zu einer sozial-ökologischen Ordnung.
Aktualisiert 09/2026
- Unter Druck entstehen Diamanten – Europas Chancen
Der russische Krieg in der Ukraine hat die Widerstandsfähigkeit der EU-Wirtschaft auf die Probe gestellt. Gleichzeitig bremsen langjährige strukturelle Schwächen die europäischen Länder weiterhin aus: von schwachem Produktivitätswachstum über bürokratische Lasten bis zum Fachkräftemangel. Zugleich hat die unbeständige Zollpolitik der Trump-Regierung den transatlantischen Handel belastet und Verwundbarkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks offengelegt. Auch die anhaltende Abhängigkeit der EU von China wirft weitere Fragen zur wirtschaftlichen Sicherheit auf.
Es gibt jedoch auch Lichtblicke: die Aussicht auf ein Ende des Kriegs, neue Handelsabkommen der EU, ein vertiefter EU-Binnenmarkt und steigende EU-Verteidigungsausgaben als möglicher Innovationstreiber. All dies eröffnet echte Chancen. Wie kann die EU diese Potenziale nutzen, um dauerhafte wirtschaftliche Stärke aufzubauen? Und welche Rolle kann sie in einem sich verändernden globalen Machtgefüge spielen? Achim Wambach zieht Bilanz der jüngsten Entwicklungen und erörtert deren wirtschaftliche Chancen und Risiken. - Renaissance der Industriepolitik
Industriepolitik ist wieder hoch im Kurs. Den Weg dafür bereitete der Bericht von Mario Draghi für die Europäische Kommission aus dem Jahr 2024, in dem er „eine neue Industriestrategie für Europa“ forderte. Seither zieht sich das Thema durch fast jede wirtschaftspolitische Initiative der Kommission. Der Clean Industrial Deal soll die Produktion klimaneutraler Technologien nach Europa zurückholen, der Industrial Accelerator Act setzt sich das Ziel, den Anteil der verarbeitenden Industrie am EU-BIP bis 2035 auf 20 Prozent zu heben.
Öffentliche Aufträge sollen künftig bevorzugt an europäische Anbieter gehen, ausländische Investitionen in strategischen Branchen werden genauer geprüft, und selbst die Fusionskontrolle bekommt neue Kriterien: Größe und Resilienz zählen jetzt mit, wenn es darum geht, „europäische Champions“ entstehen zu lassen. Dazu werden die Stimmen lauter, die Schutzzölle fordern. Handelt es sich hierbei um einen grundlegenden Wandel der Wirtschaftspolitik? Wie müsste eine wirksame Industriepolitik aussehen? Ein spannender, gehaltvoller Vortrag von Achim Wambach. - Neustart Deutschland – Wirtschaftspolitik unter Reformdruck
Demografischer Wandel, Digitalisierung, Dekarbonisierung und geopolitische Verschiebungen verändern die Grundlagen von Wachstum und Wohlstand in Deutschland grundlegend. Hinzu kommen strukturelle Schwächen wie stagnierende Produktivität, Investitionslücken und überbordende Bürokratie. Wie gelingen der Neustart der deutschen Wirtschaft und der Übergang in ein widerstandsfähiges, innovationsgetriebenes und nachhaltiges Wirtschaftsmodell?
Achim Wambachs Vortrag beleuchtet zentrale wirtschaftspolitische Reformfelder im Lichte dieser Megatrends: Welche Strategien werden verfolgt, wo zeigen sich Fortschritte, und wo besteht Nachsteuerungsbedarf? Im Fokus steht die Frage, ob die aktuellen Weichenstellungen ausreichen, um langfristige wirtschaftliche Stärke, soziale Balance und ökologische Verantwortung zu vereinen. - Stößt die Klimapolitik an ihre Grenzen? Deutschlands Weg zur Klimaneutralität
Die weltweiten Emissionen steigen weiter, während die politische Unterstützung schwindet. Die USA sind aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, China investiert erneut in Kohle. Die EU verknüpft ihr Klimaneutralitätsziel mit dem Clean Industrial Deal. Im Mittelpunkt steht der Emissionshandel: Der EU-Emissionshandel für Energie und Industrie läuft bereits seit Jahren, ein zweites EU-System für Gebäude und Verkehr soll 2028 starten. Der Klima-Sozialfonds soll die Belastung für einkommensschwache Haushalte abfedern, während der CO2-Grenzausgleichsmechanismus der EU – durch eine CO2-Bepreisung bestimmter Importe – Emissionsverlagerungen verhindern soll.
Deutschland kämpft jedoch mit hohen Energiepreisen und einer verlangsamten Energiewende, obwohl die Kosten für Solarstrom und Batterien weiter sinken. Gibt es noch Spielraum zum Handeln? Dieser Vortrag von Achim Wambach zieht eine Bilanz der europäischen und deutschen Klimapolitik, wägt Kosten und Wirkungen ab und fragt, ob die EU weiterhin ein internationaler Vorreiter im Klimaschutz sein kann.
Die Schwerpunkte von Achim Wambachs Vorträgen können in Absprache individuell festgelegt werden.
- Klima muss sich lohnen. Ökonomische Vernunft für ein gutes Gewissen. 2022
- Digitaler Wohlstand für alle: Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich. 2018
Der Vortrag von Prof. Wambach ist auf großes Interesse gestossen, wurde vielfach nachgefragt und in LinkedIn kommentiert. Seine Perspektive auf die Bedeutung von Innovation in der gegenwärtigen Zeit des Umbruchs hat vielfältige Diskussionen ausgelöst, so wie wir es uns gewünscht hatten. Wir werden Prof. Wambach als Referent jederzeit weiterempfehlen!
Dr. Andreas Gut, Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung