Nach einem intensiven Auftakt am 11. Juni ging es am zweiten Tag des Markant Mitglieder Kongresses 2026 im Münchner Bayerischen Hof mit weiteren Top-Rednern aus unserem Portfolio weiter. Im Mittelpunkt standen diesmal die großen geopolitischen Verschiebungen unserer Zeit – und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich darauf reagieren muss. Auch am 12. Juni durften wir als Econ Referenten-Agentur einen wesentlichen Teil des Programms mitgestalten und persönlich vor Ort sein.
Die Welt im Umbruch: Herfried Münkler
Zur „Die Neuordnung der Mächte – Friedensoptionen in einer Welt im Chaos“ sprach der renommierte Politikwissenschaftler und „einer der Top-Denker Deutschlands“ (F.A.S.), Prof. Dr. Herfried Münkler. Mit seiner unverwechselbaren Fähigkeit, historische Zusammenhänge mit aktueller Geopolitik zu verknüpfen, zeichnete er das Bild einer Welt, in der alte Ordnungen erodieren und neue Machtgefüge entstehen. Sein Vortrag war zugleich Mahnung und Orientierungshilfe – ein Appell, geopolitische Realitäten klar zu benennen, ohne in Fatalismus zu verfallen.
Moritz Schularick, Armin Nassehi und Roland Koch: Diskussionsrunde „Demokratie und Wirtschaft im Stresstest“
Weiterer Höhepunkt des Veranstaltungstags war die intensive Diskussionsrunde: „Demokratie und Wirtschaft im Stresstest“ mit Prof. Dr. Moritz Schularick, Prof. Dr. Armin Nassehi und Roland Koch. Drei unterschiedliche Perspektiven – Ökonomie, Soziologie und Politik – trafen hier aufeinander und ergänzten sich zu einem bemerkenswert klaren Befund. Moritz Schularick brachte es auf den Punkt: „Deutschland muss aufhören, rückwärts in die Zukunft zu laufen.“ Nassehi analysierte aus soziologischer Sicht: „Aufbruch in Deutschland ist nur möglich, wenn man bestimmte Fesseln ablegt – in der Politik wie in der Wirtschaft.“ Und Roland Koch richtete seinen Appell direkt an die politischen Akteure unseres Landes: „Riskiert Widerstand, um Zustimmung zu erreichen!“
„Deutschland muss aufhören, rückwärts in die Zukunft zu laufen.“ – sagt Moritz Schularick
Der Konsens der Runde war ebenso deutlich wie unbequem: Deutsche Wirtschaft, Gesellschaft und Politik müssen risikobereiter werden und wieder Handlungsfähigkeit zeigen. Eine Botschaft, die an Monika Schnitzers Auftaktvortrag vom Vortag anknüpfte – und die Veranstaltung als Ganzes zu einem stimmigen Bogen werden ließ.
Genau diese Fähigkeit ist unsere Kernkompetenz: Referentinnen und Referenten so zusammenzustellen, dass aus einzelnen Vorträgen ein gemeinsames Narrativ entsteht. Die Econ Referenten-Agentur hat sie in über 35 Jahren Agenturarbeit verfeinert.
Im dritten und letzten Teil unseres Event-Berichts präsentieren wir Ihnen den emotionalen Höhepunkt des Handelskongresses: die Abschluss-Keynote von Bundespräsident a.D., Dr. Joachim Gauck, „Freiheit verpflichtet: Verantwortung als Kern der Demokratie„.
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