2014 April 08

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Ulrich Wickert, Frank Schätzing, Roger Willemsen, Jeremy Rifkin – die „Frühlingsbücher“ unserer Referenten

von Barbara Boesmiller

Viele unserer Redner sind erfolgreiche Autoren – von Fachbüchern zumeist, aber genauso von Krimis oder Romanen. Diese ganze Bandbreite bilden auch vier Neuerscheinungen ab, die Ulrich Wickert, Frank Schätzing  Roger Willemsen und Jeremy Rifkin pünktlich zum Frühlingsbeginn auf den Markt gebracht haben.

„Das marokkanische Mädchen“ heißt der neue Krimi aus der Feder von TV-Journalist Ulrich Wickert: eine spannende Geschichte um den Mord an einer marokkanischen Familie, eine zunächst stumme Zeugin und politische Korruption. Meine Kollegin Sibylle Nottebohm hat das Buch schon gelesen und war begeistert.

Mit einem gehörigen Maß an Spannung wartet auch Frank Schätzing in „Breaking News“ auf. Der Bestsellerautor hat einen packenden Thriller um einen einst gefeierten Krisenreporter vorgelegt, dessen persönliche Geschichte gleichzeitig eine Geschichte des Staates Israel ist.

Wenn Sie es lieber etwas ruhiger haben, empfehlen wir Ihnen „Das Hohe Haus“ von Roger Willemsen. Ein Jahr lang hat er sich in jeder Sitzungswoche und an jedem einzelnen Sitzungstag als Zuhörer in den Bundestag gesetzt. Hat die großen Debatten ebenso verfolgt wie die kleinen Streitereien, hat leere Ränge und vollbesetzte Stühle gesehen. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Porträt des deutschen Parlaments und der deutschen Politik. Ein Buch, das so manches Klischee über „die Politik“ und „die Politiker“ bestätigt – und gleichzeitig viele andere widerlegt…

Zu guter letzt legen wir Ihnen noch den neuen Jeremy Rifkin ans Herz. Unter dem Titel „The Zero Marginal Cost Society“ setzt er sich mit dem so genannten „Internet of  Things“ auseinander. Jeremy Rifkin sagt darin voraus, dass uns dieses „Internet der Dinge“ schneller als gedacht in eine Welt des nahezu freien Verkehrs von Waren und Dienstleistungen  führt und den Kapitalismus – wie wir ihn kennen – in den Hintergrund drängt. Das Buch gibt es vorerst nur auf Englisch und die Lektüre ist sicher eine Herausforderung – aber eine lohnende.

Und egal für was Sie nun als Frühlingslektüre wählen – wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

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