2013 Oktober 14

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Gastbeitrag Anke Meyer-Grashorn: Expedition Innovation. Segeln ins Ungewisse, Teil 3

von Barbara Boesmiller

In den ersten beiden Teilen ihres Gastbeitrags hat Anke Meyer-Grashorn erklärt, warum Christoph Kolumbus ein wunderbares Beispiel für Innovationsprozesse ist. Im dritten und letzten Teil ihres Gastbeitrags fasst sie noch einmal zusammen, was Sie beim Innovationssegeln von Kolumbus lernen können:

Learning by Lossegeln

Mehr als Ziel und Auftrag, Ausstattung, Team und Startpunkt können Sie bei einer Reise in eine neue Welt nicht planen. Der Rest ergibt sich während der Fahrt. Kolumbus begegnete unterwegs vielen Lernsituationen: falsche Entfernungsberechnungen, Küsten, die nicht zum erwünschten Zeitpunkt am Horizont erschienen sind, eine Mannschaft, die unruhig wurde und kurz vor der Meuterei stand. Desweiteren ein intriganter Kapitän auf einem der drei Schiffe, schlechtes Wetter, Schiffbruch und einiges mehr.

Hindernisse eröffnen Chancen

Hindernisse sind normal. Es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Und dass Kolumbus gar nicht in Indien oder China ankam, weil er sich dramatisch verrechnet hatte, zählt nicht, weil er Amerika entdeckte. Auch Innovationsprojekte nehmen nicht selten ungeahnte Wendungen, wenn die Erfahrungen und Erkenntnisse zunehmen. Aus Produkten werden Services, aus Services Kooperationen oder ganz neue Unternehmungen.

Nur Mut und Leinen los!

Ich wünsche mir, dass Kolumbus das Innovationsverhalten deutscher Unternehmen inspiriert. Weg von hinderlichem Sicherheits- und Kontrolldenken. Hin zu Expeditionen mit mutigen Kapitänen, die ein Ziel vor Augen haben!

Wann segeln Sie los?

Sie wollen zurück zum Start? Lesen Sie hier Teil 1 des Gastbeitrags von Anke Meyer-Grashorn; Teil 2 finden Sie hier!

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