2012 März 28

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Michael Hüther zur Euro-Rettung: „Eine Zwangsläufigkeit des Scheiterns gibt es nicht.“

von Isabel Funke

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Im heutigen Wirtschaftsteil der Süddeutschen Zeitung zieht unser Redner Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft,  eine sehr lesenswerte Bilanz der Euro-Rettung. Erfreulich nüchtern analysiert er die Maßnahmen der vergangenen zwei Jahre und bringt Sachlichkeit  in die teilweise sehr emotional und polemisch geführte Debatte um die Euro-Krise.

Sein Fazit: „Man kann die Rettungspolitik der vergangenen zwei Jahre als Ausdruck des großen Scheiterns eines fragwürdigen Projekts bewerten. Man kann diesen Prozess des Suchens, Korrigierens und Findens aber auch als große Chance begreifen, weil dadurch Entwicklungen und Reformanstrengungen befördert werden, die unter entspannten Verhältnissen nicht zu erwarten sind. Eine Zwangsläufigkeit des Scheiterns gibt es jedenfalls nicht“. Den Beitrag gibt es leider nicht online, er ist nur in der Printausgabe zu lesen.

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