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Prof. Dr. Paul Nolte

Historiker

Themen: Politik

Tags: Deutschland, Soziales, USA

Paul Nolte, Jahrgang 1963, studierte Geschichtswissenschaft und Soziologie in Düsseldorf, Baltimore und Bielefeld und forschte nach seiner Promotion ein Jahr lang an der Harvard University. Zurück in Deutschland war er als Assistent am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Bielefeld tätig und habilitierte sich 1999. Nach einer Gastprofessur am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen wurde er 2001 als Professor für Geschichte an die International University Bremen berufen. Seit 2005 ist er Professor für Neuere Geschichte/Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin.

Paul Nolte gilt als einer der profiliertesten politischen Essayisten seiner Generation. Die Zukunft des Sozialstaates sieht er in der Stärkung einer Bürgergesellschaft, in der die Menschen Mut zu Eigenverantwortung und Leistung zeigen. Nolte warnt vor einer neuen Form der Klassengesellschaft, in der ein Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Demokratie verloren hat: „Der untere Rand der Gesellschaft ist dabei, sich aus der Demokratie zu verabschieden.“

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  • Der Sozialstaat der Zukunft und seine Grenzen
  • Die Krise der Demokratie
  • Staatsaufgaben im 21. Jahrhundert
  • USA - Transatlantische Beziehungen
  • Weitere Themen nach Vereinbarung

(Auswahl)

  • Riskante Moderne. Die Deutschen und der neue Kapitalismus, 2006
  • Generation Reform. Jenseits der blockierten Republik, 2004
  • Die Ordnung der deutschen Gesellschaft. Selbstentwurf und Selbstbeschreibung im 20. Jahrhundert, 2000
  • Nation und Gesellschaft in Deutschland, 1999
  • Zahlreiche Aufsätze und Essays in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sowie Radiobeiträge zu historisch-politischen Fragen, zu hochschulpolitischen Themen und besonders zu Fragen der gegenwärtigen Reformdebatte in Deutschland.
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