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Profilbild: Prof. Dr.  Hellmuth Karasek †

Prof. Dr. Hellmuth Karasek †

Autor und Literaturkritiker

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt es „profunden Unernst“ – man könnte auch einfach geistreichen und spitzbübischen Charme anführen, wollte man Hellmuth Karasek beschreiben. Doch würde dies natürlich nicht genügen: Dass er ein Meister des Wortes ist, müsste man dazu sagen. Genauso, dass er ein halbes Dutzend Berufe gleichzeitig ausübt, schließlich ist Hellmuth Karasek nicht nur Journalist und Schriftsteller, sondern ebenso Professor, Theaterautor und natürlich Film- und Literaturkritiker. Er nennt zwischen 5000 und 7000 Bücher sein eigen, die er (fast) alle gelesen hat.

An der Seite von Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki wurde Hellmuth Karasek in der TV-Sendung „Das literarische Quartett“ einem breiten Publikum bekannt. Von 1988 bis 2001 besprachen die beiden dort mit zwei anderen Literaturkritikern fast 400 Bücher – und waren oft so gar nicht einer Meinung. Karaseks Witz und Reich-Ranickis manchmal bissige Kommentare sorgten für Wortgefechte, die tagelang die Zeitungen füllten.

Geboren 1934 in Brünn, wuchs Hellmuth Karasek in Deutschland und Österreich auf, studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik und schrieb nach der Promotion zunächst für die Stuttgarter Zeitung. Später arbeitete er für den „SPIEGEL“ und die „ZEIT“, unter Pseudonym verfasste er auch drei Theaterstücke. Lange gehörte Hellmuth Karasek zum Herausgebergremium des Tagesspiegels, heute ist er als Autor für den Axel Springer Verlag tätig. Daneben gehört Hellmuth Karasek dem deutschen PEN-Zentrum an und ist Mitglied der der Akademie der Darstellenden Künste Frankfurt und der Akademie der Künste Hamburg.

Hellmuth Karasek ist ein gefragter Interview-Gast in Rundfunk und Fernsehen und bereichert Veranstaltungen durch seine niveauvollen Vorträge – sei es zu gesellschaftlichen oder zu kulturellen Themen. Natürlich tritt er auch mit Lesungen aus seinen Glossen und Büchern auf.

  • Ist die Zukunft noch das, was sie mal war?
  • Soll das ein Witz sein? - Warum wir über unsere und Anderer Schmerzen am liebsten lachen
  • Mut- und Wutbürger - Wie das Demonstrieren notwendig geblieben und doch ins Pensionsalter gekommen ist
  • Weitere Themen aus den Bereichen Humor, Literatur, Politik, Geschichte und Gesellschaft nach Vereinbarung
  • Lesungen
  • Frauen sind auch nur Männer, 2013
  • Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht, 2011
  • Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe, 2013
  • Im Paradies gibt’s keine roten Ampeln, 2011
  • Ihr tausendfaches Weh und Ach, 2009
  • Vom Küssen der Kröten und andere Zwischenfälle, 2008
  • Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten, 2006
  • und viele weitere
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