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Prof. Dr. Hans-Werner Sinn

Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung (1999-2016)

Themen: Wirtschaft

Tags: Europa, Finanzkrise, Finanzmärkte, Globalisierung, Demographie, Euro, Konjunktur, Brexit

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Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn gilt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der renommiertesten und einflussreichsten Vertreter seines Fachs. Der Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher und hunderter Fachartikel ist in den Medien sehr präsent und geschätzt. Unter den Ökonomen an deutschen Instituten ist er der am häufigsten zitierte. Er ist ein Meister darin, komplizierte Zusammenhänge zuzuspitzen und pointiert darzustellen. In seinen Vorträgen bei Unternehmen, Banken und Verbänden bereitet er aktuelle Wirtschaftsthemen auch für den Laien verständlich auf.

Hans-Werner Sinn, Jahrgang 1948, studierte in Münster Volkswirtschaftslehre. Nach dem Diplom und einer zweijährigen Assistenzzeit wechselte er 1974 an die Universität Mannheim, wo er 1978 zum Dr. rer. pol. promovierte. Darauf folgten zwei Jahre als Professor an der University of Western Ontario. Zurück in Deutschland habilitierte Hans-Werner Sinn sich 1983 in Mannheim. Als Gastforscher war er auch an den Universtitäten Bergen, Jerusalem, Stanford, Princeton, Boston und Calgary sowie an der London School of Economics tätig.

1984 wurde Hans-Werner Sinn auf das Ordinariat für Volkswirtschaftslehre an die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München berufen, 1994 wechselte er auf den Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft. Von 1991 bis 1993 war er Dekan der Volkswirtschaftlichen Fakultät.

Sinn war Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik, einer der größten und traditionstreichsten Ökonomenvereinigungen der Welt. Außerdem war er Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Er wurde im Jahr 2016 als erster Ökonom vom Deutschen Hochschulverband zum Hochschulllehrer des Jahres gekürt. Wegen seiner Forschungen zu den Target-Salden erkor ihn die britische Zeitung The Independent für das Jahr 2011 zu einem der zehn wichtigsten Menschen, die die Welt verändert haben. Bloomberg rechnete ihn für das Jahr 2012 als einzigen Deutschen zu den 50 wichtigsten Personen der Wirtschaft weltweit.

1999 wurde Hans-Werner Sinn Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München, das er 17 Jahre lang leitete. Ab 1991 stand er als Direktor dem Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilians-Universität vor und war Geschäftsführer der CESifo GmbH, die eines der weltweit größten Netzwerke für Ökonomen organisiert.

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  • Die Entwicklung der Weltwirtschaft und die Situation in Deutschland und Europa
  • Der Euro. Von der Friedensidee zum Zankapfel
  • Die reale Seite der Eurokrise
  • Europa in der Krise
  • Die deutsche Industrie im Wandel der Zeiten
  • Das demographische Defizit: Ursachen, Folgen und Politikimplikationen
  • Energiewende ins Nichts
  • Klimawandel, grüne Politik und erschöpfbare natürliche Ressourcen
  • Energiewende – Eurokrise – Migration: Die Vernichtung des Wohlstands?
  • Die neue Völkerwanderung
  • TTIP, Freihandel und Chlorhühnchen
  • Innovation und Digitalisierung
  • Weitere Vortragsthemen nach Vereinbarung

(Auswahl - mehr zu den Büchern von Hans-Werner Sinn)

  • Der Schwarze Juni: Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster - Wie die Neugründung Europas gelingt, 2016
  • Hans-Werner Sinn und 25 Jahre deutsche Wirtschaftspolitik, 2016 (Hrsg. von Meinhard Knoche und Gabriel Felbermayr)
  • Der Euro: Von der Friedensidee zum Zankapfel, 2015
  • Gefangen im Euro, 2014
  • The Euro Trap, 2014
  • Verspielt nicht eure Zukunft!, 2013
  • Die Target-Falle: Gefahren für unser Geld und unsere Kinder, 2012
  • Kasino-Kapitalismus, 2009
  • Das grüne Paradoxon. Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik, 2008
  • Die Basar-Ökonomie, 2005
  • Ist Deutschland noch zu retten?, 2003
  • Der Staat im Bankwesen. Zur Rolle der Landesbanken in Deutschland, 1997
  • Kaltstart. Volkswirtschaftliche Aspekte der deutschen Vereinigung (zus. mit Gerlinde Sinn, 1991)
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